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Petition gegen Internetsperren

Mittwoch 6. Mai 2009 von optimisc

Petition gegen Internetsperren

Petition gegen Internetsperren

Zeichnen. Jetzt.

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Spiegel online jetzt mit description

Donnerstag 13. November 2008 von optimisc

Spiegel-online hat seit heute (?) eine neue Feed-URL, in der nun endlich auch das description - Tag (in den meisten Fällen jedenfalls) gefüllt ist. Praktische Auswirkung: Man sieht im Feedreader gleich eine Zusammenfassung des Inhaltes und muss dafür nicht den Artikel an sich besuchen. Nach wie vor leider sperrt sich heise gegen diese Massnahme. Bewusst übrigens, wie mir der Chefredakteur auf Anfrage vor einiger Zeit mitteilte. Dafür haben sie allerdings sprechendere Überschriften als SPON.

Zumindest die alte RSS-URL des SPON, die ich benutzte, tut es nicht mehr. Man bekommt dort lediglich den Anraunzer “Bad luck this time”, aber kein XML mehr.

Ich kann ja verstehen, dass man die Leute mit einem Feed ohne description auf die eigene Seite ziehen möchte (damit sie nämlich die dortige Werbung betrachten). Daher freue ich mich besonders über die mutige Maßnahme des SPON.

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G****e B*****r

Mittwoch 3. September 2008 von optimisc

Es ist doch erstaunlich: In wirklich jedem Blog und auf jeder Nachrichtenseite inklusive der herkömmlichen Medien wie Tageszeitungen wird über den neuen Browser von G****e geredet. Was das Ding für einen Wind macht bzw welcher Wind darum gemacht wird. Hier erleben wir einen echten Hype.

Dass dort aber auch nur mit Wasser gekocht wird, ist sehr wenige Stunden nach der Veröffentlichung schon deutlich geworden.

Nachtrag: Ich finde es noch schlimmer als ein Sicherheitsloch (welches erstmal ausgenutzt werden will), dass dieses Ding mehr Daten an seinen Herrn und Meister meldet, als jedem lieb sein kann. Und komme mir keiner mit “ich habe doch nix zu verbergen“.

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Webwork-Tools

Mittwoch 20. August 2008 von optimisc

Der Name sagt alles: Eine Sammlung von Webwork-Tools bietet dieses neue Blog vom schon bekannten Perun (via selbigem). Die ersten Artikel sind sehr viel versprechend, wenn das qualitativ so weiter geht, kann man nur applaudieren.

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Wer kann kürzer?

Dienstag 19. August 2008 von optimisc

  • In eine SMS passen 160 Zeichen, man kann mehrere aneinander hängen.
  • Bei Twitter passen in eine Nachricht 140 Zeichen.
  • Eine Nachricht bei Phrazit (via netbib) enthält maximal 30 Zeichen.

Mein nächsten Projekt wird ein Web-2.0-Dienst, wo man pro Nachricht nur ein Zeichen eingeben kann. Dann ist wenigstens nach 26 Nachrichten (lateinisches Alphabet) alles gesagt.

Ich kaufe ein O .

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Musik

Montag 4. August 2008 von optimisc

Es gibt ja inzwischen viele Musikportale im Netz, bei denen die Musik gleich im Browserfenster abgespielt wird. Zu den bekanntesten gehört sicher last.fm. Aber trotzdem hat mich jetzt eines solcher Portale erneut fasziniert und es an eine der vorderen Positionen meiner Bookmarks gebracht: Yamelo (via Ehrensenf vor wenigen Tagen (schon länger her)). Das spannende dabei ist, dass man die Musikvideos nach Erscheinungsjahr filtern/sortieren lassen kann. So wird das Stöbern garantiert, von Hölzken kommt man auf Stöcksken.

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Lesezeichen online?

Freitag 1. August 2008 von optimisc

Alle reden von Web 2.0 – ich auch. Aber es muss erlaubt sein, Teile dieses Trends nicht mitzumachen, wenn es Gründe dafür gibt. Ich spreche hier vom Thema “Lesezeichen online”. In vielen Artikeln (dieser sei nur exemplarisch genannt) wird fast gebetsmühlenhaft auf Dienste wie del.icio.us oder Mr Wong hingewiesen. Man sei nur dann wirklich praktisch und 2.0-isch, wenn man seine Lesezeichen auch online verwalte. Hmm.

Ich versuche mal, einen persönlichen Anforderungskatalog für Lesezeichen aufzustellen:

  1. Lesezeichen müssen schnell zugreifbar sein. Hier meine ich schnelle Anklickbarkeit, wenn ich auf irgendeine bestimmte Seite möchte. Sei es eine Seite, die ich täglich besuche oder sei es eine Seite, die ich nur einmal im Quartal besuche.
  2. Lesezeichen müssen auf allen PCs zugreifbar sein, die man benutzt. Sowohl von eigenen als auch von PCs anderer, z.B. im Internet Café.
  3. Lesezeichen müssen hierarchisch angeordnet werden können. Dabei ist es ideal, wenn  ein Lesezeichen mehreren Themen zugeordnet werden kann, also zwar einmal in der Sammlung ist aber unter mehreren Stichworten auftaucht.
  4. Lesezeichen müssen gesichert werden. Wenn der PC abraucht kann nicht alles weg sein.
  5. Lesezeichen können mit anderen geteilt werden, man kann also alle oder Teile seiner Sammlung anderen zur Verfügung stellen.

Nun gibt es drei grundsätzliche Methoden, Lesezeichen zu verwalten:

  1. Lokal
  2. Lokal mit Abgleich auf irgendeinen Dienst, z.B. Foxmarks oder Google Browser Sync. Hier ist Wert darauf zu legen, dass der Abgleich automatisch geschieht, also ohne explizite Aktivierung. So hat man automatisch auf allen seinen PCs denselben Stand.
  3. In einem Web-2.0-Onlinedienst

Methode 1 fällt bei einer Anzahl von mehr als vier Bookmarks aus. Methode 2 hat ein Problem bei dem Unterpunkt “ist es ideal…” von Anforderung 3. (Ordnung nach mehreren Stichworten) sowie bei Anforderung 5. (Veröffentlichung).

Methode 3 patzt bei Anforderung 1 (Schnelligkeit). Immer wieder dauert es mehr als eine Sekunde, bis die Dienste geladen sind – und dann muss ich erstmal noch zu dem Link kommen, den ich suche. Bei meinen Versuchen mit diesen Onlinediensten habe ich dann immer mehr meiner Lesezeichen doch wieder in der Firefox-Lesezeichen-Symbolleiste abgelegt – und was soll das dann?

Da mein persönlicher Schwerpunkt auf der schnellen Zugreifbarkeit und nicht der Veröffentlichung der Lesezeichen liegt, ist für mich Foxmarks zur Zeit das ideale Tool. Hier kann man auch die Weboberfläche von Foxmarks nutzen, um von einem fremden PC aus mal auf seine Lesezeichen zuzugreifen.

Ach ja: Wo sind eigentlich eure ganzen Bookmarks, wenn del.ico.us und/oder Konsorten mal zu machen?

So, und nun haut mich ;-)

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Inetbib-Tagung in Würzburg

Dienstag 24. Juni 2008 von optimisc

In der Hauszeitung der UB Dortmund, der Wiborada, erschien ein Artikel von mir zur vergangenen Inetbib-Tagung in Würzburg. Da die Hauszeitung nicht öffentlich ist, der Artikel aber vielleicht auch für andere interessant ist, hier nochmal.


Wir waren in Würzburg – Die zehnte Inetbibtagung

Die zehnte Inetbib-Tagung fand vom 9.4. bis 11.4. in Würzburg statt. Dies war in mehrerlei Hinsicht ein Rekord:

  • Die südlichste Stadt, in der bisher eine Inetbibtagung stattgefunden hat
  • Die Inetbibtagung mit den meisten Teilnehmern
  • Die Inetbibtagung mit den meisten Ausstellern
  • Die Inetbibtagung mit der größten Ausstellungsfläche

Das Motto der Tagung lautete Inetbib 2.0. Damit war gemeint, dass der Hype um die nächste Generation des Internet, der sich auch schon in Begriffen wie Bibliothek 2.0 niederschlägt, auf den Prüfstand gestellt werden sollte. Wir wollten prüfen, ob Bibliotheken das 2.0 schon leben, ob es überhaupt vereinbar ist mit der “Bibliothek 1.0″, also der traditionellen Vorgehensweise von Bibliotheken.

Was ist eigentlich dieses “2.0″? Es geht dabei vor allem um ein neues Verständnis der Kommunikation im Internet. Sowohl ein paar neue Techniken – oder genauer, eine neue Anwendung alter Techniken – als auch eine soziale Komponente bei der Nutzung des Netzes der Netze prägen “Web 2.0″.

Der Begriff an sich ist gar nicht alt: Geprägt hat ihn Tim o’Reilly (Besitzer des Verlages o’Reilly) in einem Artikel von Ende 2005! Die soziale Komponente ist dabei sehr wesentlich. (Quelle: Wikipedia)

Auf die Bibliothek bezogen bedeutet dies beispielsweise, dass ein Benutzer etwa bei der Katalognutzung nicht einfach sucht und ggf. findet, sondern das Gefundene auch noch selbst bewerten, verschlagworten (= “taggen“) und mit anderen Ergebnissen auf seine eigene Art verknüpfen kann. Wenn diese neuen Informationen dann auch noch anderen Benutzern zur Verfügung stehen, kann man von einer sozialen Komponente sprechen.

Hat denn nun die Tagung mit ihrem Programm eine Antwort auf die Sinnfrage bei “2.0″ gefunden? Die Antwort ist ein klares Jein. Wie erwartet ergab sich ein gemischtes Bild aus traditionellen Diensten und Innovationen. Klar ist geworden, dass die neuen Techniken und sozialen Komponenten ihren Einzug in die Bibliothekslandschaft halten werden und bereits gehalten haben. Klar ist aber auch, dass nicht alles bisherige über Bord geworfen wird. Zu deutlich sind zum Beispiel die Probleme, die uns mit dem Urheberrecht beschert wurden. Zu experimentell ist noch die dritte Dimension im Web (Second Life ist ein überalterter Vertreter dieser Gattung). Zu offensichtlich sind die Probleme bei stärker werdender Popularität einzelner Dienste (beispielsweise Qualitätsüberlegungen bei Wikipedia).

Sehr spannend war für mich zu sehen, wie die “neuen Wilden” der Bibliothekswelt die Tagung aufmischten. Es wurde gebloggt was das Zeug hielt. Allerorten fand man Tagungsteilnehmer über ihrem Notebook gebeugt ein Fazit des soeben gehörten Vortrages ins Netz stellen. Fotos von Vortragenden fanden sich teilweise schon während des Vortrages u. a. bei Flickr.

Auch das Drumherum bei einer Tagung ist wichtig. Nicht nur die kulinarische Versorgung mit leckeren Backwaren, Getränken oder einem sehr guten Mittagessen am Donnerstag klappte reibungslos. Auch die Abendveranstaltung im Keller unter der Residenz war ein voller Erfolg. In dem riesigen Keller fanden sich über 200 Personen bei einer kommentierten Weinprobe inklusive Imbiss zu angeregten Diskussionen.

Diese Erfahrungen konnten ungestört von irgendwelchen Problemchen gemacht werden: Die lokale Organisation war absolut perfekt. Das Würzburger Team hatte den Mut, sich auf eine experimentelle Tagung einzulassen, wurde mit mehr Teilnehmern als erwartet überrascht und hat diese Aufgabe mit einer bewundernswerten Professionalität geschultert.

Aufgrund der Blogbeiträge und der vielen persönlichen Gespräche bin ich überzeugt, dass wir mit dieser Tagung wieder ein bisschen Pionierarbeit geleistet haben. Es wird in Zukunft ein wenig schwieriger sein, eine konventionelle Tagung ohne Unterstützung von Bloggern und ohne Berücksichtigung des Themas Web 2.0 zu veranstalten. Und das ist gut so.

Das Ausrichten und Planen einer solchen Tagung erfordert eine Menge Arbeit, auch auf Dortmunder Seite. Unsere Aufgabe war es, neben dem “Fäden zusammenhalten” die Rednerkontakte aufzubauen und zu pflegen, sowie die Firmen anzuwerben und die Ausstellung zu planen. Trotz des Zeitaufwandes hat Frau Hoepfner und mir die Vorbereitung sehr viel Spaß bereitet. Wir sehen einer nächsten Tagung mit Vorfreude entgegen, auch wenn heute noch nicht einmal der Tagungsort feststeht.

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QR-Code

Mittwoch 30. April 2008 von optimisc

http://www.optimisc.de(Via Bueltke) Witzige Sache: Ein Code, den man auf ziemlich alles drucken/prägen/… kann und der per mittelmäßig begabtem Handy gescannt werden kann. Abtippen ade!

  1. Einmalig Kaywa-Reader auf dem Handy installieren
  2. QR-Code finden, z.B. den nebenstehenden (steht für http://www.optimisc.de)
  3. QR-Code mit dem Kaywa-Reader auf dem Handy fotografieren, es wird sofort die URL zum Ansurfen angeboten.
  4. Coolnessfaktor: 7 Sterne ;-)

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