Optimisc

Das optimiscische Blog

Mausgesten

Donnerstag 4. September 2008 von optimisc

Ich weiß, alle Operanutzer werden jetzt gähnen. Auch ich habe vor längerer Zeit mal Opera genutzt und dort die Mausgesten kennen gelernt. Beim Umstieg auf Firefox dann jedoch wieder vergessen. Irgendwann fällt einem aber auf, welche Wege man unnützerweise mit der Maus zurücklegt. Um in der Historie zurückzugehen muss man oben auf den Zurückknopf klicken oder rechte-Maustaste-zurück auswählen. Um einen Tab zu schließen klickt man auf das rote Kreuz oben – oder auf der Tastatur (seufz) strg-W. Klickt man dann wieder auf einen Link, muss man wieder runter, usw usw. Bei längeren Surf-Sessions wird das lästig (das ist Jammern auf hohem Niveau ;-) ).

Abhilfe ist in Sicht: Mausgesten. Dieses Plugin für Firefox erlaubt z.B. einen Tab mit einer simplen Mausbewegung zu schließen. Damit das Plugin erkennt, dass jetzt eine Mausgeste kommt, drückt man während der Bewegung die rechte Maustaste. Vordefiniert sind viele Gesten, weitere sind herunterladbar. Einstellbar ist, dass die Mausspur bei gedrückter rechter Maustaste angezeigt wird und dass oben links die bisher erkannte Bewegung angezeigt wird (siehe Bild). Das erleichtert das Lernen. Alle Gesten sich anzueignen dürfte länger dauern, aber alleine für die Gesten “Tab schliessen”, “in der Historie zurück/vor” und “Inhalt neu laden”, die intuitiv sind und nach 5 Minuten sitzen, hat sie diese Erweiterung schon gelohnt: Ein echter Gewinn.

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G****e B*****r

Mittwoch 3. September 2008 von optimisc

Es ist doch erstaunlich: In wirklich jedem Blog und auf jeder Nachrichtenseite inklusive der herkömmlichen Medien wie Tageszeitungen wird über den neuen Browser von G****e geredet. Was das Ding für einen Wind macht bzw welcher Wind darum gemacht wird. Hier erleben wir einen echten Hype.

Dass dort aber auch nur mit Wasser gekocht wird, ist sehr wenige Stunden nach der Veröffentlichung schon deutlich geworden.

Nachtrag: Ich finde es noch schlimmer als ein Sicherheitsloch (welches erstmal ausgenutzt werden will), dass dieses Ding mehr Daten an seinen Herrn und Meister meldet, als jedem lieb sein kann. Und komme mir keiner mit “ich habe doch nix zu verbergen“.

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Lesezeichen online?

Freitag 1. August 2008 von optimisc

Alle reden von Web 2.0 – ich auch. Aber es muss erlaubt sein, Teile dieses Trends nicht mitzumachen, wenn es Gründe dafür gibt. Ich spreche hier vom Thema “Lesezeichen online”. In vielen Artikeln (dieser sei nur exemplarisch genannt) wird fast gebetsmühlenhaft auf Dienste wie del.icio.us oder Mr Wong hingewiesen. Man sei nur dann wirklich praktisch und 2.0-isch, wenn man seine Lesezeichen auch online verwalte. Hmm.

Ich versuche mal, einen persönlichen Anforderungskatalog für Lesezeichen aufzustellen:

  1. Lesezeichen müssen schnell zugreifbar sein. Hier meine ich schnelle Anklickbarkeit, wenn ich auf irgendeine bestimmte Seite möchte. Sei es eine Seite, die ich täglich besuche oder sei es eine Seite, die ich nur einmal im Quartal besuche.
  2. Lesezeichen müssen auf allen PCs zugreifbar sein, die man benutzt. Sowohl von eigenen als auch von PCs anderer, z.B. im Internet Café.
  3. Lesezeichen müssen hierarchisch angeordnet werden können. Dabei ist es ideal, wenn  ein Lesezeichen mehreren Themen zugeordnet werden kann, also zwar einmal in der Sammlung ist aber unter mehreren Stichworten auftaucht.
  4. Lesezeichen müssen gesichert werden. Wenn der PC abraucht kann nicht alles weg sein.
  5. Lesezeichen können mit anderen geteilt werden, man kann also alle oder Teile seiner Sammlung anderen zur Verfügung stellen.

Nun gibt es drei grundsätzliche Methoden, Lesezeichen zu verwalten:

  1. Lokal
  2. Lokal mit Abgleich auf irgendeinen Dienst, z.B. Foxmarks oder Google Browser Sync. Hier ist Wert darauf zu legen, dass der Abgleich automatisch geschieht, also ohne explizite Aktivierung. So hat man automatisch auf allen seinen PCs denselben Stand.
  3. In einem Web-2.0-Onlinedienst

Methode 1 fällt bei einer Anzahl von mehr als vier Bookmarks aus. Methode 2 hat ein Problem bei dem Unterpunkt “ist es ideal…” von Anforderung 3. (Ordnung nach mehreren Stichworten) sowie bei Anforderung 5. (Veröffentlichung).

Methode 3 patzt bei Anforderung 1 (Schnelligkeit). Immer wieder dauert es mehr als eine Sekunde, bis die Dienste geladen sind – und dann muss ich erstmal noch zu dem Link kommen, den ich suche. Bei meinen Versuchen mit diesen Onlinediensten habe ich dann immer mehr meiner Lesezeichen doch wieder in der Firefox-Lesezeichen-Symbolleiste abgelegt – und was soll das dann?

Da mein persönlicher Schwerpunkt auf der schnellen Zugreifbarkeit und nicht der Veröffentlichung der Lesezeichen liegt, ist für mich Foxmarks zur Zeit das ideale Tool. Hier kann man auch die Weboberfläche von Foxmarks nutzen, um von einem fremden PC aus mal auf seine Lesezeichen zuzugreifen.

Ach ja: Wo sind eigentlich eure ganzen Bookmarks, wenn del.ico.us und/oder Konsorten mal zu machen?

So, und nun haut mich ;-)

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Firefox Extensions

Mittwoch 18. Juni 2008 von optimisc

“Meine liebsten Firefox Extensions” – wie oft liest man das? Gut, ab und zu einen Tipp in der Richtung gebe ich auch gerne. Jetzt aber den ultimativen Meta-Tipp (via roothausen): Mit dem Extensions List Dumper spart sich der Tippgeber eine Menge Arbeit, die so entstandene Liste ist schon recht aussagekräftig. Siehe unten die Liste der Extensions einer meiner PCs.

Anwendung: Firefox 2.0.0.14 (2008040413)

Betriebssystem: WINNT (x86-msvc)

18. Juni 2008

Einträge gesamt: 21

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Forecastfox

Dienstag 6. Mai 2008 von optimisc

Wenn jetzt schon mal so schönes Wetter ist, nutze ich die Chance um eine Firefox-Extension vorzustellen, die eigentlich nur Spielerei ist: Forecastfox. Wie man am Screenshot sehen kann, wird einfach nur das Wetter in der Statusleiste (oder an einigen anderen konfigurierbaren Stellen) eingeblendet. Fährt man mit der Maus über die Symbole, erscheint der detaillierte Wetterbericht für den jeweiligen Tag oder bei dem grünen Dings eine Radarkarte. Alles eingedeutscht und konfigurierbar bis zum geht-nicht-mehr. Man kann sogar verschiedene Symbol-sets installieren, wenn das Regensymbol nicht hübsch genug ist. Tooltips, Pop-Ups, diverse Anzeigen, bis ins kleinste konfigurierbare Informationen – mehr Wetter geht nicht.

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Kleine URLs, aber komfortabel

Dienstag 29. April 2008 von optimisc

Wer kennt das Problem nicht? Man bekommt eine E-Mail mit einer gefühlt 7,5 km langen URL, die dazu noch umgebrochen ist und wegen Problemen beim Programm des Absenders oder Adressaten nicht direkt anklickbar. Man fummelt sich dann die URL per Copy&Paste mühsam aus den Einzelteilen zusammen – oder wirft das ganze gleich weg. Besser: Der Absender verwendet Dienste wie tinyurl.com .

Damit für den Absender die Sache noch einfacher wird, kann man sich in seine Bookmarkleiste ein Bookmarklet ziehen, welches aus einer Seite mit einem Klick eine tinyurl erstellt. Auf der Homepage von tinyurl.com steht, wie das funktioniert. Natürlich geht das auch mit anderen Kleine-URL-Erstell-Diensten.

Fortan geht das so: Ich habe eine Webseite vor mir, deren URL ich jemandem per E-Mail schicken möchte. Ich klicke auf mein Bookmarklet, es öffnet sich sofort eine Seite bei tinyurl.com, die gleich meine kurze URL wie z.B. http://tinyurl.com/6bo7ck enthält. Copy & Paste & Basta.

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