Optimisc

Das optimiscische Blog

Archiv für November, 2008

404

Donnerstag 27. November 2008 von optimisc

Letztens wählte ich eine Telefonnnummer, die mit 404 endete.

Es war besetzt.

Irgendwie klar, dachte ich …

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Spiegel online jetzt mit description

Donnerstag 13. November 2008 von optimisc

Spiegel-online hat seit heute (?) eine neue Feed-URL, in der nun endlich auch das description - Tag (in den meisten Fällen jedenfalls) gefüllt ist. Praktische Auswirkung: Man sieht im Feedreader gleich eine Zusammenfassung des Inhaltes und muss dafür nicht den Artikel an sich besuchen. Nach wie vor leider sperrt sich heise gegen diese Massnahme. Bewusst übrigens, wie mir der Chefredakteur auf Anfrage vor einiger Zeit mitteilte. Dafür haben sie allerdings sprechendere Überschriften als SPON.

Zumindest die alte RSS-URL des SPON, die ich benutzte, tut es nicht mehr. Man bekommt dort lediglich den Anraunzer “Bad luck this time”, aber kein XML mehr.

Ich kann ja verstehen, dass man die Leute mit einem Feed ohne description auf die eigene Seite ziehen möchte (damit sie nämlich die dortige Werbung betrachten). Daher freue ich mich besonders über die mutige Maßnahme des SPON.

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Freiheit

Mittwoch 12. November 2008 von optimisc

Autsch: BKA-Gesetz im Bundestag beschlossen.

Hier das Abstimmungsergebnis im Detail (PDF) (via Datenschutz-Blog). Infos u.a. bei Telepolis und Heise. Zitat aus dem Heise-Artikel:
Auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble mahnte ein Ende von Kampagnen an, “unseren freiheitlichen Verfassungsstaat in einer Weise zu diffamieren, dass es bei jungen Leuten so ankommt, als sei es die Stasi”.

Sagte er freiheitlicher Verfassungsstaat??

Und hier Musik dazu: Neu und alt.

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Was macht man mit Fotos?

Mittwoch 5. November 2008 von optimisc

Meine persönliche Geschichte des Fotografierens ist schon recht lang. Ich begann mit Papierbildern. Die Probleme sind bekannt, es gab aber keine andere Möglichkeit. Monatelang lagen die teuren Dinger in der Ecke und man hatte keine Lust, sie ins Album zu kleben. Vor allem nicht, nachdem das Herumzeigen zu einer Art von perfektem Chaos in der Reihenfolge geführt hatte. Viele dieser Bilder fristen nach wie vor ihr Dasein in der Tüte, in der sie beim Bilderdienst abgeholt wurden.

Nächstes Kapitel: Dias. Mit einer guten Spiegelreflexkamera kann man wunderschöne Bilder machen. Mit einem guten Diaprojektor hat man eine realistische Chance, das meiste der eingefangenen Stimmung wirklich wieder auf die Leinwand zu bringen. Und im Gegensatz zu manchem anderen finde ich Dia-Abende ein- bis zweimal mal im Jahr durchaus angenehm. Billiger als Papierbilder ist es allemal und das Einsortieren ist schneller erledigt als das Einkleben von Papierbildern.

Digitalkameras waren seit einigen Jahren auf dem Markt und ich war ein Verfechter von Dias. Aber zum Ausprobieren kauft man sich dann doch eine Digitalkamera. Und ärgert sich über die in den Anfangszeiten lange Auslöseverzögerung, die knappe Speicherkapazität auf den teuren kleinen Karten. Dennoch stellt man fest, dass die kleinere Digitalkamera öfter dabei ist als das Trumm von analoger Spiegelreflex mit seinem Wechselobjektiv, den Diadosen, den Makrolinsen etc. Natürlich kann sie auch weniger.

Etwas mehr kann dann die neue Generation von Digitalkameras, Auslöseverzögerung ist kein Thema mehr, billiger Speicher überall zu bekommen. Die Klasse der Superzooms kann fast alles, was eine günstige Spiegelreflexkamera auch kann. Sucht man die Kamera mit Bedacht aus und nicht nach Megapixeln, hat man sogar eine vernünftige Lichtstärke.

Aber das Problem bleibt: Was macht man mit den Fotos? Jetzt sind es sogar noch mehr, weil Knipsen nix mehr kostet. Man muss aussortieren, numerieren, abspeichern, sichern. Vielleicht Geotaggen? Und was ist, wenn die Mutter die Fotos sehen möchte? “Guck mal hier, auf dem Notebook.” – ” Ich seh’ aber nix” – “Du musst dich gerade davor setzen.” – “Ah so, nett … wann kommt denn das nächste?”

Nachdem ich normalerweise Open Source Software benutze, wo es geht, mache ich hier mal eine Ausnahme und empfehle ein kommerzielles Produkt: Diashow von Aquasoft. Hier kann man relativ schnell auch als Laie eine ansprechende Diashow zusammenstellen, die dann schließlich auf jedem herkömmlichen DVD-Player und somit auf der heimischen Glotze läuft. Endlich kann man wieder allen die Fotos zeigen und sie dabei sogar ansprechend darstellen! Wie das geht, zeigt eindrucksvoll dieser Screencast. Dass es wirklich so einfach ist wie gezeigt, kann man mit einer kostenlosen Testversion ausprobieren. Vor einem vernünftigen Einsatz muss man das Ding aber kaufen, denn die Testversion kann z.B. eine Show mit mehr als zehn Elementen nicht speichern.

Nur leider dauert das Aussortieren der hunderten Urlaubsfotos und das Zusammenbasteln einer solchen Diashow nun wieder genauso lange wie das Einkleben der knapp 100 Papierbilder. So schliesst sich der Kreis.

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