Optimisc

Das optimiscische Blog

Archiv für Juni, 2008

Zugriffszahlen

Mittwoch 25. Juni 2008 von optimisc

Ah, interessant: Nach der Erwähnung von Optimisc.de in netbib und infobib stiegen die Zugriffszahlen auf das Zehnfache. Danke für die Erwähnung und herzlich willkommen ;-)

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Inetbib-Tagung in Würzburg

Dienstag 24. Juni 2008 von optimisc

In der Hauszeitung der UB Dortmund, der Wiborada, erschien ein Artikel von mir zur vergangenen Inetbib-Tagung in Würzburg. Da die Hauszeitung nicht öffentlich ist, der Artikel aber vielleicht auch für andere interessant ist, hier nochmal.


Wir waren in Würzburg – Die zehnte Inetbibtagung

Die zehnte Inetbib-Tagung fand vom 9.4. bis 11.4. in Würzburg statt. Dies war in mehrerlei Hinsicht ein Rekord:

  • Die südlichste Stadt, in der bisher eine Inetbibtagung stattgefunden hat
  • Die Inetbibtagung mit den meisten Teilnehmern
  • Die Inetbibtagung mit den meisten Ausstellern
  • Die Inetbibtagung mit der größten Ausstellungsfläche

Das Motto der Tagung lautete Inetbib 2.0. Damit war gemeint, dass der Hype um die nächste Generation des Internet, der sich auch schon in Begriffen wie Bibliothek 2.0 niederschlägt, auf den Prüfstand gestellt werden sollte. Wir wollten prüfen, ob Bibliotheken das 2.0 schon leben, ob es überhaupt vereinbar ist mit der “Bibliothek 1.0″, also der traditionellen Vorgehensweise von Bibliotheken.

Was ist eigentlich dieses “2.0″? Es geht dabei vor allem um ein neues Verständnis der Kommunikation im Internet. Sowohl ein paar neue Techniken – oder genauer, eine neue Anwendung alter Techniken – als auch eine soziale Komponente bei der Nutzung des Netzes der Netze prägen “Web 2.0″.

Der Begriff an sich ist gar nicht alt: Geprägt hat ihn Tim o’Reilly (Besitzer des Verlages o’Reilly) in einem Artikel von Ende 2005! Die soziale Komponente ist dabei sehr wesentlich. (Quelle: Wikipedia)

Auf die Bibliothek bezogen bedeutet dies beispielsweise, dass ein Benutzer etwa bei der Katalognutzung nicht einfach sucht und ggf. findet, sondern das Gefundene auch noch selbst bewerten, verschlagworten (= “taggen“) und mit anderen Ergebnissen auf seine eigene Art verknüpfen kann. Wenn diese neuen Informationen dann auch noch anderen Benutzern zur Verfügung stehen, kann man von einer sozialen Komponente sprechen.

Hat denn nun die Tagung mit ihrem Programm eine Antwort auf die Sinnfrage bei “2.0″ gefunden? Die Antwort ist ein klares Jein. Wie erwartet ergab sich ein gemischtes Bild aus traditionellen Diensten und Innovationen. Klar ist geworden, dass die neuen Techniken und sozialen Komponenten ihren Einzug in die Bibliothekslandschaft halten werden und bereits gehalten haben. Klar ist aber auch, dass nicht alles bisherige über Bord geworfen wird. Zu deutlich sind zum Beispiel die Probleme, die uns mit dem Urheberrecht beschert wurden. Zu experimentell ist noch die dritte Dimension im Web (Second Life ist ein überalterter Vertreter dieser Gattung). Zu offensichtlich sind die Probleme bei stärker werdender Popularität einzelner Dienste (beispielsweise Qualitätsüberlegungen bei Wikipedia).

Sehr spannend war für mich zu sehen, wie die “neuen Wilden” der Bibliothekswelt die Tagung aufmischten. Es wurde gebloggt was das Zeug hielt. Allerorten fand man Tagungsteilnehmer über ihrem Notebook gebeugt ein Fazit des soeben gehörten Vortrages ins Netz stellen. Fotos von Vortragenden fanden sich teilweise schon während des Vortrages u. a. bei Flickr.

Auch das Drumherum bei einer Tagung ist wichtig. Nicht nur die kulinarische Versorgung mit leckeren Backwaren, Getränken oder einem sehr guten Mittagessen am Donnerstag klappte reibungslos. Auch die Abendveranstaltung im Keller unter der Residenz war ein voller Erfolg. In dem riesigen Keller fanden sich über 200 Personen bei einer kommentierten Weinprobe inklusive Imbiss zu angeregten Diskussionen.

Diese Erfahrungen konnten ungestört von irgendwelchen Problemchen gemacht werden: Die lokale Organisation war absolut perfekt. Das Würzburger Team hatte den Mut, sich auf eine experimentelle Tagung einzulassen, wurde mit mehr Teilnehmern als erwartet überrascht und hat diese Aufgabe mit einer bewundernswerten Professionalität geschultert.

Aufgrund der Blogbeiträge und der vielen persönlichen Gespräche bin ich überzeugt, dass wir mit dieser Tagung wieder ein bisschen Pionierarbeit geleistet haben. Es wird in Zukunft ein wenig schwieriger sein, eine konventionelle Tagung ohne Unterstützung von Bloggern und ohne Berücksichtigung des Themas Web 2.0 zu veranstalten. Und das ist gut so.

Das Ausrichten und Planen einer solchen Tagung erfordert eine Menge Arbeit, auch auf Dortmunder Seite. Unsere Aufgabe war es, neben dem “Fäden zusammenhalten” die Rednerkontakte aufzubauen und zu pflegen, sowie die Firmen anzuwerben und die Ausstellung zu planen. Trotz des Zeitaufwandes hat Frau Hoepfner und mir die Vorbereitung sehr viel Spaß bereitet. Wir sehen einer nächsten Tagung mit Vorfreude entgegen, auch wenn heute noch nicht einmal der Tagungsort feststeht.

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Firefox Extensions

Mittwoch 18. Juni 2008 von optimisc

“Meine liebsten Firefox Extensions” – wie oft liest man das? Gut, ab und zu einen Tipp in der Richtung gebe ich auch gerne. Jetzt aber den ultimativen Meta-Tipp (via roothausen): Mit dem Extensions List Dumper spart sich der Tippgeber eine Menge Arbeit, die so entstandene Liste ist schon recht aussagekräftig. Siehe unten die Liste der Extensions einer meiner PCs.

Anwendung: Firefox 2.0.0.14 (2008040413)

Betriebssystem: WINNT (x86-msvc)

18. Juni 2008

Einträge gesamt: 21

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Virtuelle Desktops

Sonntag 1. Juni 2008 von optimisc

In der aktuellen c’t 12/08 gibt es einen Artikel über “Tools für XP und Vista, die Sie nicht mehr missen wollen“. Mir fehlt da so einiges, was ich inzwischen lieb gewonnen habe. Daher werde ich hier in loser Folge einige “meiner” Tools vorstellen.

Den Anfang macht Dexpot. Ich habe einige Jahre mit einem Linux-Desktop gearbeitet und bin dann zu Windows zurückgekehrt. Warum, ist ein anderes Thema, vielleicht in einem anderen Artikel. Jedenfalls habe ich mich sehr an einige der Dinge eines KDE gewöhnt und nach entsprechenden Tools unter Windows gesucht, so z.B. die virtuellen Desktops.

Was macht ein virtueller Desktop? Vor allem dann Sinn, wenn man mehr als drei Anwendungen gleichzeitig offen hält. Bei mir sind es normalerweise mehr: Mailprogramm, Webbrowser mit mehreren Tabs, Dateiexplorer, diverse Putty-Sessions zu Linuxservern, IM-Client, vmware, … – Übersicht? Kurz mal auf den Desktop um ein Icon anzuklicken? Alt-TAB zum richtigen Fenster? Gar nicht gut. Virtuelle Desktops erlauben Programmfenster nach beliebigen Kriterien zu sortieren. Man hat ab sofort einfach virtuell mehrere Monitore, zwischen denen man per Hotkey umschaltet.

Bei mir befinden sich (auf einem zwei-Monitorsystem mit vier virtuellen Desktops) Webbrowser und Mailprogramm auf dem ersten virtuellen Desktop, Dateiexplorer auf dem dritten und die Putty-Sessions auf dem vierten. Der zweite bleibt für ad-hoc-Anwendungen wie Grafikprogramm und Textverarbeitung reserviert und der IM-Client ist (”sticky”) auf allen sichtbar. Zwischen den Desktops wechsele ich per STRG-Desktopnummer, das aktive Fenster schiebe ich auf einen anderen Desktop mit Windowstaste-neue_Desktopnummer.

Hat man sich einmal daran gewöhnt, kann man nicht mehr ohne. Der schnelle Zugriff auf bestimmte Fenster ist viel einfacher. Dexpot kann aber noch wesentlich mehr, hier lohnt es sich die Features auf der Webseite durchzulesen oder das Ding einfach mal zu installieren und auszuprobieren. Was das Ding nicht kann ist das Grafikgezappel eines Vista oder eines neuen KDE beim Desktopwechsel, oder alle virtuellen Desktops auf einem Würfel darzustellen. Brauch’ ich aber nich’.

Dexpot ist kostenlos für Privatanwender und seinen Preis für kommerzielle Anwendung allemal wert.

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Wandern?

Sonntag 1. Juni 2008 von optimisc

Caminito del ReyNichts für Schwindelige, der Pfad. Auch wer nicht so gerne wandert, sollte sich das im Wikipedia-Artikel verlinkte Video ansehen! Oh je oh je.

Foto: Wikipedia.

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